Wunder

«Wunder brauchen keine grosse Bühne. Sie zeigen sich mitten im Alltag – wenn wir bereit sind, sie zu sehen.»

Wunder zulassen


Wir müssen nicht alles verstehen, um etwas zuzulassen. Manchmal reicht es, offen zu sein für das, was wir vorher nicht für möglich gehalten hätten. Ein Wunder ist im Grunde nichts anderes: etwas, das ausserhalb unserer bisherigen Vorstellung liegt – und trotzdem geschieht, sobald wir ihm Raum geben.

Die Grenzen des Möglichen


Manche Dinge, die wir für unmöglich halten, geschehen trotzdem. Der Querzahnmolch etwa kann ein verlorenes Bein vollständig nachwachsen lassen – die Wissenschaft erklärt das mit speziellen Zellen, ohne wirklich zu sagen, warum ausgerechnet er das kann und wir nicht. Auch die Quantenphysik stösst mit Experimenten wie dem berühmten Doppelspalt-Versuch auf Phänomene, die sich nicht restlos erklären lassen. Solche Beispiele erinnern uns daran: Was wir für möglich halten, ist oft enger gefasst als das, was tatsächlich geschehen kann.

«Manchmal ist das eigentliche Wunder nicht, dass etwas Unmögliches geschieht – sondern dass wir bereit sind, es zu bemerken.»

Fügungen im Alltag


Manchmal begegnen wir scheinbar zufällig Menschen, die uns genau den Gedanken schenken, den wir gerade brauchen. Ein beiläufiger Satz, ein Zufall, der eine Tür öffnet, eine Begegnung zur richtigen Zeit – solche Fügungen wirken oft klein. Erst im Nachhinein zeigt sich manchmal, wie viel sie tatsächlich bewegt haben. Wer mit offenen Augen durch den Alltag geht, bemerkt solche stillen Wegweiser öfter, als man zunächst denkt

Das Wunder im Gewöhnlichen


Nicht die grossen, aussergewöhnlichen Momente sind es meistens, die uns wirklich verändern – sondern die stillen, gewöhnlichen: ein gemeinsames Abendessen, ein Gespräch, ein Blick zur richtigen Zeit. Wer lernt, in solchen Momenten ganz da zu sein, entdeckt: Das Aussergewöhnliche wohnt oft mitten im Alltäglichen.


Wir dürfen Angst haben - und trotzdem wissen: In jeder Situation gibt es ein Licht, eine Möglichkeit für das Gute. Wenn wir ihr Raum geben, nennen wir es: ein Wunder.


Magst du das, was dich gerade bewegt, in einem Gespräch vertiefen?"

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